Direkt zum Seiteninhalt

Costa blanca 2025/26 - Don't stop

Menü überspringen
Menü überspringen

Costa blanca 2025/26

Motorrad-Reisen > Costa blanca 2025/26
Andalusien
vom Anfang Dezember 2025 - Anfangs Februar 2026

Woche 8 (26.01.12. – 01.02.26)
 
Diese Woche ging wettermässig immer wieder auf und ab. Montag war sehr schön. Da packte ich den Töff unters «Füdli» und machte eine schöne Runde. Dienstag und Mittwoch war dann Sturm angesagt. Regen mit viel Wind gepaart ergaben einen regelrechten Sturm. Ganze Sandbänke am Strand wurden abgetragen und es lag am Donnerstag sehr viel Holz am Strand, welches angespühlt wurde. Weiter unten in Richtung Estephona hat es aber noch viel mehr gestürmt. Dort wurden etliche Dächer abgetragen oder sonst in Mitleidenschaft gezogen. Auch einige sturmerprobte Palmen mussten federn lassen. Während der Sturmzeit verbrachte ich recht viel Zeit in der Ferienwohnung. Die übrigens ist wirklich sehr schön und bietet eigentlich alles, was man so braucht. Am genialsten ist aber die Tiefgarage. Die ist riesig und es hat fast keine Autos drin parkiert. So kann man sich richtig breitschlagen. Einen Platz für den Anhänger, einen für die Velos, einer für den Töff und zu guter Letzt einen fürs Auto. Besuche im Städtchen Torremolinos und im grossen Einkaufszentrum El Major waren angesagt. Das grosse Zentrum bietet eigentlich alles, was so das Herz begehrt. Alle Brands sind dort vertreten und für den Hunger ist in zig Restaurants auch gesorgt. Am Donnerstag machte ich dann mit dem Velo nochmals eine Tour und besuchte unsere letztjährige Ferienstätte in Benalmadena. Das Wetter war wirklich schön und vor allem die Temperaturen sind markant gestiegen. Man konnte sogar die kurzen Hösli montieren. Ich fuhr bis ins Dörfchen Benalmadena hoch, welches ziemlich oberhalb am Berg liegt. Freitag war dann nochmals das Velo angesagt. Allerdings nicht mehr so lang, denn am Freitag war auch noch packen angesagt. Mit merklicher Routine habe ich den Anhänger gepackt und mit den Gurten alles gut befestigt. Die Wohnung habe ich auch noch ein bisschen aufgeräumt, die Koffer gepackt und diese auch bereits ins Auto heruntergebracht. Am Samstag klingelte der Wecker um 6 Uhr und um 6.30 Uhr fuhr ich aus Torremolinos heraus. Die Fahrt war von heftigen Windböen begleitet und dies in Spanien und nicht wie erwartet zwischen Perpignon und Montpellier. Auf der Fahrt in Richtung Frankreich lagen 4 grosse Lastwagen auf der Seite, 1 Lieferwagen, ein Wohnmobil mit Anhänger ebenfalls und auf der Gegenfahrbahn ist ein Personenwagen in einen Lastwagen von hinten aufgefahren. Dort standen Polizei und Feuerwehr im Einsatz. Die Krankenwagen warteten, bis sie zu den Verletzten kommen konnten. Ich war am Samstag 15 Stunden mit dem Auto unterwegs. Das natürlich mit kleinen Pausen. Vor Nimes habe ich dann halt gemacht und in einem Ibis Budget übernachtet. Erstmals habe ich ein Self-Check-In gemacht, denn um 23.30 Uhr war niemand mehr vor Ort. Der Automat im Foie stellte meine Geduld nochmals auf die Probe. Endlich dann spuckte er meine Zimmerkarte heraus und nun gings ab in die Haja, welche ich wirklich verdient hatte. Am Sonntag stand dann noch der Schlussspurt an. 10 Stunden mit Pausen hat der gedauert, bis ich dann wieder im Weissbad war. Melanie stand bereits in der Tiefgarage und erwartete mich. Sie hatte mich den ganzen Tag mit dem Tracker verfolgt und konnte so immer wissen, wo ich gerade bin. Ich war froh unfallfrei und heil nachhause gekommen zu sein. Wir hängten nur noch den Anhänger ab und nahmen das Nötigste aus dem Auto heraus und gingen hoch in die Wohnung. Dort stand bereits ein feines Nachtessen bereit. Mmmmm kann man da nur sagen. Anschliessend waren das Kanape und darauf das eigene Bett angesagt.

Woche 7 (19.01.12. – 25.01.26)
 
Eine recht schöne Woche geht dem Ende entgegen. Die Temperaturen lassen immer noch ein wenig zu wünschen übrig, doch an der Sonne ist es sehr angenehm warm. Die Woche war wiederum geprägt mit Ausflügen mit dem Motorrad oder mit unseren E-Bikes. Wir sind nach Malaga gefahren mit dem Uber-Taxi und schauten uns in der Altstadt um. Dazu haben wir auch noch den Dom besucht. Das erste Mal, dass wir keine langen Schlangen vor dem Eingangstor sahen und so nahmen wir die Gelegenheit wahr und sind den Dom anschauen gegangen. Es war sehr imposant mit den vielen Seiten-Altären. Nun, wir haben Ihn jetzt gesehen. Der Besuch auf dem Fischmarkt durfte natürlich auch nicht fehlen. Ich staune jedes Mal wie sauber alles ist und die Einheimischen gehen wirklich dort auch einkaufen. Das gehört für mich einfach zum Pflichtprogramm. Nach dem Altstadt-Besuch gings noch an den Hafen, wo die grossen Yachten stehen. Da wird gepützelt und geschruppt, was das Zeug hält. Blitz blank muss alles sein und es sieht auch danach aus. Am Donnerstag habe ich dann Melanie auf den Flughafen gebracht. Nach dem kurzen Check-In verschwand sie schon bald hinter den Security-Türen. Ich fuhr auf direktem Weg nach Hause und ging mit dem Töff noch auf eine Runde und das bei allerschönstem Wetter. Am Sonntag fuhr ich mit dem Velo nach Fuengirola so viel wie möglich am Strand entlang. Das Wetter war bedeckt mit einigen blauen Himmelsflecken und ein ruppiger Wind begleitete einem auf der Fahrt. Auf dem Rückweg gabs in Benalmadena-Hafen noch ein kleiner Imbiss mit Fisch und Chips. Es war wie immer, einfach super. Nächste Woche ist für mich die Galgen-Woche, danach geht es auch für mich wieder ins Heimatland zurück. Wie es war dann im nächsten Bericht.

 
Woche 6 (11.01.12. – 18.01.26)
Endlich mal eine Wochs Spanien, wo das Wetter einigermassen ok war. Einzig die Temperaturen lassen immer noch zu wünschen übrig. Einmal hatte ich auf meiner Töffanzeige 21 Grad. Sonst ist es mehrheitlich zwischen 12 und 18 Grad. Von früheren Aufenthalten waren wir uns gewohnt an 25 Grad tagsüber und in der Nacht lags so um die 15 Grad. Wir sind diese Woche mit dem Motobike mal bei herrlichem Sonnenschein in Richtung Ronda gefahren mit dem Ziel Setenil, das Felsendorf. Bei Ronda entschlossen wir uns wieder an den Strand runterzufahren, denn in Ronda waren es wirklich nur noch knackige 8 Grad und der Himmel war mit dicken Wolken verhangen. Kaum waren wir wieder unten in Marbella, waren es wieder 19 Grad. Es ist wirklich zum «Haarölseichen». Wir prüften auch einen Ausflug in Richtung Portugal, doch dort war das Wetter noch viel schlechter. Ansonsten machten wir Veloausflüge. Einmal sind wir bis nach Benajarafe mit den Velos gefahren. Das sind rund 30 Kilometer ein Weg und das bei herrlichem Sonnenschein. Am Abend tat uns der «A…..» weh. Ein andermal bin ich alleine mit dem Bike los und in Richtung der Seen gefahren. Mich nahm wunder, wie der Stand der Stauseen ist und ich muss sagen, die habe ich noch nie so voll gesehen. Einen habe ich gesehen, der war immer leer und jetzt ist auch der voll. Der Regen hat auch positive Auswirkungen auf die Natur und die Landwirte sind sicher auch froh, dass sie im nächsten Sommer wieder genug Wasser haben. In den letzten Jahren war dieses Gut immer Mangelware. Melanie fliegt am nächsten Freitag wieder nach Hause und ich bleibe noch bis Ende Januar hier in Torremolinos. Eventuell melde ich mich noch bei Max, den der ist an der Algarve. Mal schauen wies kommt. Mehr dann im nächsten Bericht.

Woche 5 (05.01.12. – 11.01.26)
Montag und Dienstag war das Wetter noch etwas mau, aber von da an einfach nur noch himmlisch. Velofahren und Töfffahren war angesagt. Einen Tag machten wir Pause und marschierten von A nach B. An einem Tag ging ich mit dem Töff auf Tour und Melanie klapperte alle Kinderkleidergeschäfte ab. Immer auf der Suche um Emmet etwas zu kaufen. Sei es Schuhe, Fussballleibchen oder auch sonst irgendwas. Nun, wir sind ja mit dem Auto da und dort hat es noch genug Platz für die Mitbringsel. Ab und zu sind wir auswärts Essen gegangen oder haben dann aber auch zuhause gekocht und uns wieder mal etwas heimische Kost zu verpassen. Am Sonntag haben wir erstmals das Städtchen Frigiliana besucht. Man sagt Ihm auch das weisse Städtchen. Alle Häuser sind schneeweiss und das ohne Ausnahme. Es ist wirklich ein hübsches Städtchen. Dä Öfeli hätte die grösste Freude am urtümlichen Steinboden, der durch das ganze Städtchen führt. Anschliessend sind wir alles hintendurch gefahren und zwar mit dem Calimoto. Der führte uns über einen Höhenweg wieder zurück in Richtung Torremolinos. Ich habe gedacht, dass ich schon fast überall war, aber diese Strasse kannte ich wirklich nicht. Kurven um Kurven, eine schöner wie die Andere. Melanie grunzte im dauerzustand. In jeder Kurve gab sie Laute von sich, als wäre Ihr letztes Stündchen geschlagen, doch mit der Zeit gewöhnt man sich auch an solche Geräusche. Ebenfalls auf dieser Fahrt sahen wir die ersten Mandelbäume mit Blüten dran. Ich glaube in einer Woche sind die Bäume dann mehrheitlich im vollblust. Für nächste Woche sieht das Wetter nicht schlecht aus und wir hoffen, dass wir noch einiges unternehmen können. Alles weitere dann im nächsten Bericht.

Woche 4 (29.12.25 – 04.01.26)
Es geht halt immer Schlag auf Schlag. Kaum ist Weihnachten vorbei, steht auch schon der Jahreswechsel an. Wir haben wiederum eine wettermässige «maloderi» Woche hinter uns. Einmal waren wir mit dem Töff unterwegs und einmal sind wir mit dem «Radel» an der Küste entlang. Die Fahrt mit dem Motorrad war richtig schön und das Wetter hat auch entsprechen mitgespielt. Wir haben uns diese Woche entschieden, nach Torremolinos weiter zu fahren. Obwohl auch in Torremolinos, bzw. die Umgebung Malaga auch kein schönes Wetter in den letzten Wochen hatte, sind wir in der Hoffnung, dass es dort besser ist. Erstens kennen wir uns aus und zweitens hat es unzählige schöne Töffstrecken. Auch die Velowege sind in Torremolinos viel besser und schöner. Im Nu hatten wir eine schöne Wohnung gefunden und fahren jetzt am 4. Januar dort hin. Sie haben ebenso eine schöne Tiefgarage. Als ich mich beim Vermieter meldete und fragte, welcher Tiefgaragenplatz der Unsere sei, kam die Antwort, dass wir auf der Ebene 1 irgendwo parkieren können. Das sind ja schöne Aussichten. Nun noch zum Wochenrückblick. Wie schon angesprochen, war das Wetter mehrheitlich miserabel und bedarf keine weiteren Erklärungen. Wir sind recht viel zu Fuss oder mit dem Auto unterwegs gewesen. Am Sylvester-Abend haben wir zu Hause gut gekocht, bzw. gebraten und sind dann später noch ins unweit entfernte Irisch-Pup gegangen. Dort haben wir mit vielen anderen Gästen den Jahreswechsel gefeiert. Ein grosses Feuerwerk wurde natürlich auch gestartet. Viele Private liessen Ihre Feuerwerke los. Heute ist das Feuerwerkabbrennen ganz anders als früher. Wir hatten noch Spass mit einzelnen Raketen die wir kauften. Je grösser, desto besser. Heute kaufen die Leute ganze Kartons, und zwar grosse Kartons, mit ganzen Feuerwerksserien. Einzelne Raketen gibt es gar nicht mehr zu kaufen. Am Samstag haben wir dann unser Anhänger mit den Velos und dem Bike beladen. Gleichzeitig haben wir auch unsere sieben Sachen in der Wohnung gepackt, damit wir am Sonntag-Morgen dann unbeschwert abfahren können. Die Fahrt nach Torremolinos war sehr entspannt. Wir hatten kaum Regen und die Wohnung in Torremolinos fanden wir auf Anhieb. Der Eintritt in die Wohnung war dann noch ein bisschen «Tricki». Auf der Beschreibung mit der Codenummer für die Türöffnung stand 1. Stock, Wohnung F. Wir waren im 1. Stock bei der Wohnung F und die Tür ging einfach nicht auf. Nach einer Viertelstunde wollten wir gerade aufgeben, da kam ein Pärchen, welches in dieser Wohnung ist und die fragten uns, was wir hier wollen. Wir zeigten Ihnen die Beschreibung und die sagten, dass die Wohnung wahrscheinlich im 2. Stock sei. Schnurstracks gingen wir in den 2. Stock und siehe da, die Tür ging problemlos auf. Die Wohnung ist wirklich schön und sehr modern. Es hat alles, was man so braucht, und die Betten sind himmlisch. Einfach perfekt. Noch perfekter ist die Tiefgarage. Zwei Autos stehen dort bei etwa 30 Plätzen. Platz zum versauen! Den Anhänger müssen wir auch nicht zusammenlegen und die Velos und das Bike haben einen eigenen Platz. Was will man mehr. Besser geht einfach nicht. Wir sind auch recht nah am Dorfzentrum auf der Höhe der Strandpromenade. Wir haben etwa 3 -4 Minuten an den Strand. Bis Mittwoch nächster Woche hat er auch hier durchzogenes Wetter, aber danach sieht es wirklich gut aus. Wir freuen uns darauf. Wie es dann war, dann im nächsten Bericht.

Woche 3 (22. – 28.12.25)
Eine interessante Woche geht langsam dem Ende zu. Das Wetter lässt immer noch zu wünschen übrig. Es gab einen Töfftag und einen Velotag und das bei allerschönstem Wetter. Die anderen Tage waren «mau» bis sehr viel Regen. Wir haben uns am Montag entschlossen, über Weihnachten nach Benidorm zu fahren und blieben dort für drei Übernachtungen in einem Hotel. Am Dienstag war schönes Wetter und wir fuhren mit dem Motorrad hoch nach Benidorm. Es war ca. 1,5 Stunden Weg. Als wir oben waren, entschlossen wir uns, dass wir dort gleich die ersten paar schönen Strecken abfahren. Das war ein guter Entscheid. Mensch war das schön. Begleitet wurden wir von sehr vielen Velofahrern. Als ich die Ersten sah, war mir bewusst, dass das schöne Strecken sein müssen. Wir wurden wirklich nicht enttäuscht. Es ging hoch und dann halt wieder runter und die Kurven liessen keine Wünsche offen. Die Strassen nahezu perfekt. Ich freute mich schon auf den nächsten Tag. Gegen Abend fuhren wir dann in Benidorm zu Hotel und nisteten uns dort ein. Das ganze Hotel war gefühlt mit Engländer besetzt. Am Abend war Unterhaltung im Barbereich angesagt. Eigentlich wollten wir anderntags wieder aufs Bike, doch nichts da. Das schöne Wetter hatte sich bereits wieder verabschiedet, entgegen der Prognosen, welche wir zwei Tage zuvor inspiziert hatten. Bei leichtem Regen watschelten wir dann in die Altstadt und genossen den Tag. Vorbei an Tapasrestaurants, so ähnlich wie in Barcelona. Am 24. Dezember haben wir dann das Weihnachtsbuffet vom Hotel genommen. Es war nicht schlecht, aber auch nicht himmelhochjauchzend. Nun, unsere Erwartungen war auch nicht grenzenlos. Aber was die Engländer im Hotel abzogen, das kann man kaum glauben. Ich glaubt es sei Fasnacht. Alle hatten Weihnachtspulover und dekorierte Kappen an. Einer hatte sogar einen Tannenbaum auf dem Kopf. Für uns ist ja Weihnachten eine besinnliche Zeit, aber für die Engländer muss das ein Fest sein. Am anderen Tag schiffte es halt immer noch und wir hofften, dass wir am Freitag dann bei wenigstens trocknem Wetter nach Torreviecha fahren können. Das war dann auch der Fall. Es konnte ja nicht immer regnen. In Alicante machten wir dann einen Stopp beim BMW-Händler. In der ersten Woche habe ich einen Termin vereinbart, um den Service am Motorrad machen zu lassen. Um 11 Uhr mussten wir dort sein. Alles ging sehr professionell über die Bühne. Nach rund 2,5 Stunden war der Spass vorbei. Ich staunte über den Preis. In der Schweiz würde der mehr als das Doppelte kosten. Gemütlich fuhren wir wieder nach «Hause» nach Torreviecha. Am Samstag war wieder schönes Wetter. Mit den Velos fuhren wir eine recht lange Strecke am Meer entlang in Richtung Süden. Es war herrlich und wir freuten uns, dass das Wetter wieder spanienlike ist. Wir haben uns jetzt auch entschlossen, am 4. Januar weiterzureisen. Zum Töfffahren ist Torreviecha nicht der richtige Ort. Nächstes Mal machen wir einen Stopp in Benidorm, denn dort hat es wunderbare Strecken zum Fahren. Wir haben eine schöne Wohnung (so hoffen wir) in Torremolinos gefunden. Die haben wir bis Ende Januar reserviert. Irgendwie freue ich mich, wieder an den alten angestammten Ort zu fahren. Was wir danach machen, wissen wir noch nicht. Alle Optionen sind offen. Max Boller hat sich auch bei mir gemeldet. Ich bin mit Ihm im Frühling die Pamir-Tour nach China gefahren. Er ist mit der Familie seit November an der Algarve. Eventuell treffen wir uns oder wir fahren dort hin. Mal schauen wies kommt. Es bleibt spannend. Nächste Woche verabschieden wir uns noch vom alten Jahr und begrüssen dann das Neue. Wies wird, dann im nächsten Bericht. Bis bald…

Woche 2 (15. – 21.12.25)
Das Wetter und vor allem die Temperaturen sind in dieser Woche gar nicht Spanien-Like. Wir sind zwar mit dem Velo und dem Bike unterwegs gewesen, aber Schweissperlen haben wir wirklich keine bekommen. Wir waren einige Male auch zu Fuss unterwegs. Zum Glück sind wir mit allen Vehikeln nach Spanien gekommen. So können wir auch aufs Auto zurückgreifen und Ausflüge machen. Wir haben uns auch bei Margot Bellorti gemeldet und gefragt, ob sie in Spanien ist oder in Appenzell. Sie hat sich natürlich umgehend gemeldet und geschrieben, dass sie in Appenzell ist und erst im März wieder runterkommt. Sie hat uns noch einige Tipps gegeben wo wir hin können. Danke an dieser Stelle. In einem Einkaufscenter haben wir sogar Appenzellerkäse gefunden. Melanie hat sogleich zugeschlagen. Ich habe Ihr einen Guten gewünscht. Am Samstag haben wir uns auch wieder bereitgemacht um mit dem Velo einen Ausflug zu machen. Das Wetter war wirklich sehr schön. Als wir in der Tiefgarage zu den Velos kamen, war mein Vorderrad platt. Scheisse und nochmals Scheisse! Erster Gedanke, Vorderrad weg und in ein Reperaturshop fahren und einen neuen Schlauch montieren. Als ich das Vorderrad wegnehmen wollte, sah ich, dass ich gar keine Schraube, bzw. Hebel, wo man die Achse rausdrehen kann, mehr hatte. Bei meinem Sturz letzte Woche musste ich den abgebrochen haben und das unbemerkt. Das Vorderrad hielt bombenfest. Wenn ich keinen Platten gehabt hätte, hätte ich das niemals bemerkt. Ein bisschen frustriert nahm ich das ganze Velo raus zum Auto und verstauten dies im Kofferraum. Beim unweit entfernten Velohändler fragte ich, ob er das reparieren könne. Er bejahte mit einem grossen ABER. Erst am Montag, denn er schliesse sein Geschäft in einer halben Stunde, denn es sei Wochenende. Es blieb uns nichts anderes übrig und liessen das Velo dort stehen und beschlossen ins La Zeina-Gebiet runter an den Strand zu fahren. Dort spazierten wir dann noch am Strand entlang und genossen die Sonne in einem Strandrestaurant bei einem guten Kaffee. Nächste Woche ist das Wetter auch nicht besser. Ein kleiner Trost haben wir. Im Gebiet Malaga schiffts auch in Strömen. Niederschläge haben wir relativ wenig, oder wir sind verschont worden. In der weiteren Umgebung, z.b. Murcia oder Valencia wars ganz anders. Dort hatten sie auch Überschwemmungen. Von dem waren wir weit entfernt.

Woche 1 (8. – 14.12.25)
Am anderen Morgen packten wir erst mal unsere Sachen aus. Wir haben hier eine sehr gräumige Wohnung. Zwei Zimmer eine Stube und zwei Badezimmer. Was will man mehr. Später gingen wir zusammen in die Tiefgarage und entluden unseren Hänger. Anschliessend fuhren wir mit den Velos am Meer entlang in Richtung Torrevieja. Leider hatte ich unterwegs einen Sturz und zog mir nebst Schürfungen eine Rippenquetschung oder so ein. Diese plagt mich schon die ganze Woche. Allmählich geht es ein bisschen besser und konnte so auch auf die Einnahme von Schmerzmittel absetzen. An Velo oder Töff-Fahren konnte diese Woche nicht einen Moment dran gedacht werden. Die Schmerzen in der Brust waren für solche Aktivitäten einfach zu gross. Also machten wir Ausflüge in die nähere Umgebung. Entweder zu Fuss oder mit dem Auto. Das Wetter lässt auch ein wenig zu wünschen übrig. Obwohl es immer um 20 Grad herum ist, kommt vom Meer her ein giftiger Wind und die manchmal grossen Wolken machen auch nicht unbedingt Lust auf grosse Ausflüge. Torrevieja kommt mir vor wie eine Stadt ohne Seele. Am Meer entlang hat es eine art Fussgängerzone mit einigen recht schönen Restaurants. Eine Fussgängerzone wie es in manchen Städten hat, sucht man vergebens. Einmal sind wir ins 50 Kilometer entfernte Cartagena gefahren. Dort ein ganz anderes Bild. Eine richtig sympathische Stadt. Es hat eine grosse Fussgängerzone mit vielen Läden und Restaurants. Hier verbrachten wir fast den ganzen Tag. Nächste Woche sieht das Wetter noch ein bisschen schlechter aus. Wenn man die Wetterkarten studiert, soll es recht massiv regnen kommen. Doch haben wir auch die Zuversicht, dass es meist nicht so schlimm kommt, wie die Wetterkarten es zeigen. Zumindest ist es meist so, dass es an der Küste eher schöner ist als im Inneren des Landes. Wir werden auf alle Fälle das Beste aus allem machen.

Anreise
Wir sind am 7. 12. 25 am Sonntag-Morgen um ca. 8.30 Uhr mit Sack und Pack in Weissbad abgefahren. Anfangs war es nur stark bedeckt, aber kein Regen. Je weiter westlich wir kamen wurden auch die Wolken immer dunkler und so ab Lausanne kam dann richtig heftiger Regen auf. Wir liessen uns dadurch nicht beirren und fuhren mit der Aussicht auf besser Wetter weiter Richtung Spanien. Wir hatten uns unterwegs das Ziel Montpellier in den Kopf gesetzt. Erst wollten wir nur bis Avignon, doch da wir keine Lastwagen auf der Autobahn hatten, kamen wir sehr gut voran. In Montpellier kannten wir ein Hotel, wo wir mit dem Hänger sehr gut parkieren konnten. Etwa 100 Kilometer vor Montpellier wurde das Wetter erheblich besser und in Montpellier selber konnte man das Wetter sogar als schön bezeichnen. Das Auto mit Hänger hatte im abgesperrten Parkareal hervorragend Platz. Nach dem Abendessen gings dann express in die Haja, um am Morgen wieder für den nächsten Step ausgeruht zu sein. Um 7 Uhr war Tagwache und um 7.30 Uhr fuhren wir entspannt weiter Richtung Alicante. Wir konnten am Morgen noch nicht ahnen, was heute noch alles passieren wird. Dazu möchte ich eine kleine Geschichte erzählen, denn wir sind auf der Autobahn in Spanien auf der Höhe von Barcelona ausgeraubt worden.
 
Zum Hergang:
Wir fuhren, wie schon ein paar Mal in den letzten Jahren, mit dem Anhänger auf der Autobahn nach Südspanien. Auf einmal fuhr ein anderer Autofahrer neben uns und deutete, dass wir ein Problem hätten am Auto oder Anhänger. Ohne gross Gedanken zu machen, fuhr er uns voraus und bei einer kleinen Nische fuhr er auf den Pannenstreifen und ich hinterher. Er stieg aus und deute auf das rechte Hinterrad meines Autos. Wir stiegen aus und begutachteten das Rad. Er gab uns auf Spanisch zu verstehen, dass ein Metall im Rad stecke. Ich fand nichts und er löste noch das Deckeli vom Luftstutzen und drückte es Melanie in die Hand. Als ich nochmals schaute und nichts fand, kam mir das etwas komisch vor und sagte, dass alles für mich ok sei und wir weiterfahren werden. Er sagte auch ok und fuhr wieder los. Wir stiegen ins Auto und siehe da, die Tasche von Melanie war weg und meine natürlich auch. Alle Pässe, ID, Geld etc. alles weg.  Zum Glück hatte ich einen Tracker in meiner Tasche und wusste, wo sich meine Tasche befindet. Wir hatten natürlich keine Chance mit dem Anhänger dem Mercedesfahrer hinterherzukommen. Wir sahen als der Mercedes-Fahrer abfuhr, dass da ja zwei in diesem Auto sassen. Der Fahrer, der bei uns stand, lenkte uns ab und der Andere räumt unbemerkt unser Auto aus. Wir fuhren dann sofort von der Autobahn ab und schauten, wo sich unsere Tasche jetzt befindet. Der Punkt auf meinem Handy vorschob sich dauernd. Auf einmal blieb er an einem Ort und wir fuhren diesen Ort an und kamen zu einer Polizeistation. Das hat sicher etwa 90 Minuten gedauert. Ich ging in die Polizeistation, wo sich mein Tracker befinden sollte, und wurde von einem Polizisten begrüsst mit "Hallo Marcel". Ich staunte nicht schlecht. Woher wissen die meinen Namen? Auf einem hinteren Tisch der Polizeistation, stand Melanis und meine Tasche. Pässe und Kreditkarten, alles war mehr oder weniger auf den ersten Blick noch da. Uns viel erst Mal ein Stein vom Herzen. Sämtliches Bargeld, meine korrigierte Sonnenbrille, Ladegerät und Kabel fürs Iphone war weg, doch die anderen Sachen wie der ganze Schlüsselbund, Schlüssel für den Töff und Velos alles war da. Die Polizei sagte uns, dass unweit vom Deliktort, die Taschen am Autobahnstrassenrand lagen und sie diese mitgenommen hätten und zur Polizeistation brachten. Sie sagten uns, dass fast jeden Tag solche Delikte passieren und wir nie, aber auch wirklich nie, auf der Autobahn anhalten sollten. Die Masche sei bekannt. Der Polizist sagte, dass er den Tracker in meiner Tasche gefunden hätte und er mir ein Mail anhand der Visitenkarte geschrieben habe, was sich dann auch später bewahrheitete. Nun, mehr konnte der Polizist auch nicht machen und wir fuhren halbwegs erleichtert weiter.
 
Um 19.30 Uhr kamen wir dann in Torrevieja an. Helen, unsere Vermieterin stand auch schon parat und zeigte uns noch schnell unsere Wohnung. Wir entluden den Anhänger nicht mehr und stellten Ihn auf dem Tiefgaragenplatz ab. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Nach dem Nachtessen in einem unweit gelegenen Restaurant ging es recht früh zu Bett. Wir schliefen wie die Herrgöttli. Die emotionalen Strapazen hatten ihr Seiniges dazu beigetragen.

Vorspann
Wie schon in den letzten paar Jahren dislozieren wir auch diesen Winter in die wärmeren Gefilden nach Südspanien. Dieses Mal geht es nicht ganz so weit bis nach Malaga runter. Wir fahren nur bis Alicante bzw. Torrevieja. Temperaturmässig, soll es etwa gleich warm sein wie in Andalusien. Melanie wollte unbedingt einmal an einen anderen Ort, wo wir für längere Zeit bleiben werden. Ich allerdings wäre lieber nach Andalusien gefahren. Wir haben dann einen Kompromiss gefunden, indem wir unsere Wohnung in Torrevieja nur bis zum 4. Januar gemietet haben und wir so flexibel sind. Wir haben die Möglichkeit die Miete der Ferien-Wohnung zu verlängern, oder aber dann weiterzuziehen und nach Andalusien zu fahren. Es wird sich sehr bald zeigen, ob es uns passt oder eben nicht. Das Gebiet sieht recht schön aus und zum Motorradfahren bietet es auch allerhand. Das Fahrradfahren kommt auch da nicht zu kurz. Es hat auf jeden Fall verschiedene Touren parat. Die Wohnung hat wiederum eine Tiefgarage, wo wir unseren Anhänger, Velos und das Bike sicher versorgen können. Das Auto lassen wir draussen. Auf jeden Fall freuen wir uns auf ein neues Gebiet und lassen uns überraschen.





Menü überspringen
Zurück zum Seiteninhalt