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Vorbereitung

Motorrad-Reisen > PanAmericana 2012
Alaska Highway

Vorbereitung

Es stellen sich jede Menge von Fragen. Unter anderem über, Versicherungen, Motorradversicherung, Motorradtransport, Visas, Zollbestimmungen für Motorräder, Konsulate, Bekleidung, Werkzeug, Impfungen, Kartenmaterial usw.

Ich möchte es vermeiden, die ganze Reise durchzuorganisieren. Vorallem die Routenwahl werde ich vorab je nach dem entscheiden wohin es geht. Ich möchte es vermeiden, auf der Pan zu kleben, ohne nach links und rechts zu schauen, die Strecke druchzurasseln. Eines habe ich mir vorgenommen, dass ich relativ schnell von Alaska bis nach San Diego in den USA vorankomme, denn in den USA und Kanada war ich schon mehrere male und habe dort schon recht viel gesehen. Am Meisten interessiert mich was von da an auf mich zukommen wird.

Visa
Im Internet habe ich herausgefunden, dass man überall an den Grenzen jeweils ein 90ig-tätiges Visum bekommen wird ausser, dem Visum in die USA. Wenn ich als normalsterblicher wie ein Tourist reisen würde, dann bräuchte man auch für die USA kein Visum. Doch wenn man in die USA ohne Rückflugticket einreist braucht es einfach ein VISUM. Dieses habe ich nun bekommen. Ich musste ein Riesenprozedere über mich in Bern auf der US-Botschaft ergehen lassen und endete damit, dass ich auch noch ein Bombenalarm in der Botschaft auslöste. Niemand hat gesagt, dass man keine Mappe hineinnehmen kann. Dies wurde einem erst beim Anstehen an der Aussentür mitgeteilt. Nun ich habe meine Mappe ausgepackt und zwischen die Gitterstäbe gesteckt mit der Absicht, diese nach dem Aufenthalt in der Botschaft wieder zu holen. Dass man hier soooo überwacht wird und dass eine einsame Mappe ein Bombenalarm auslösen wird, habe ich in meinen künsten Träumen nicht gedacht. Nachdem entfernen musste ich das ganze Prozedere nochmals über mich ergehen lassen und habe dan mein begehrtes Visum bekommen.

Transport-Kiste
Diese habe ich nun bekommen und ich habe Sie das erste Mal mit meinem Motorrad getestet. Es hat alles super geklappt. Achtung: Damit die Kiste vom Zoll nicht beanstandet wird, darf man nur verleimtes Holz (Sperrholz) verwenden und es muss nach ISPN 15-Standart certiviziert sein, damit keine Bakterien ins Land eingeschleppt werden. Dies gilt natürlich auch für die Sockel. Dass das Motorrad klinisch sauber sein muss versteht sich fast von selbst. Es dürfen keine Ölrückstände oder Fliegendreck dran sein, ansonsten das Motorrad nicht eingeführt werden darf. Ich habe mein Motorrad noch nie so sauber geputzt und es sieht fast wie ladenneu aus. Die Betonung natürlich auf fast. Ein erstes Probepacken hat stattgefunden und es hat eigentlich wie gewünscht geklappt.

Cargo-Unternehmen
Ich stehe im Moment mit verschiedenen Speditions-Unternehmen in Kontakt. Es hat sich jetzt eines herauskristalisiert welches mein Motorrad in Weissbad abholt und ich in Anchorage beim Cargo-Unternehmen nach den Zollformalitäten in Empfang nehmen kann. Allerdings habe ich im Moment noch das Problem, dass das Cargo-Unternehmen ein Carnet ATA wünscht, da sich die Zollformalitäten so verkürzen lassen. Ich bin im Moment am abklären, ob ich tatsächlich eines brauche und wenn ja welches, denn es zeigt sich, dass ein Carnet ATA für Waren und ein Carnet du passage für Fahrzeuge ist. Bis Ende Woche wird sich auch dies klären. Laut Speditionsfirma muss ich mit ca. einer Woche Vorlaufszeit rechnen und die Reservation muss ca. 2 Wochen vor Abflug erfolgen. Dies sollte kein Problem darstellen.

Im Moment ist der Stand der, dass die Kiste in der Woche 16 abgeholt wird. Das Problem mit dem Carnet ist nun auch gelöst. Ich habe jetzt bei der Industrie- und Handelskammer St. Gallen Appenzell ein Carnet ATA gemacht und mein Spediteur ist dementsprechend zufrieden. Er hat mir mitgeteilt, dass er nur dieses Carnet braucht und nichts weiter. Mal schauen ob es bei dieser Aussage bleibt.









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